4-teilige Vortragsreihe mit Katharina Zoe Schatz (Tierärztin, Hundetrainerin, Tierhomöopathie)

am Samstag, 25.09.2021 und Sonntag, 26.09.2021

Samstag, 25.09.2021 vormittags Vortrag 1: Hibbelhunde … von Unruhegeistern und überdrehten Hunden

Samstag, 25.09.2021 nachmittags Vortrag 2: Kastration bei Hunden

Sonntag, 26.09.2021 vormittags Vortrag 3: Stress und Angst bei Hunden

Sonntag, 26.09.2021 nachmittags Vortrag 4: Hunde aus dem Ausland

Nähere Informationen zu den jeweiligen Vortragsinhalten → siehe unten

Vortragsdauer:
jeder Vortrag ca. 2 – 2,5 Stunden

Kosten:
Buchung von 1 Vortrag: 35,- €
Buchung von 2 Vorträgen: 60,- €
Buchung von 3 Vorträgen: 82,50 €
Buchung von 4 Vorträgen: 100,- €

Ort:
67598 Gundersheim

Teilnehmerzahl:
mind. 20, max. 35 je Vortrag. Verbindliche Anmeldung erforderlich!

Katharina Zoe Schatz ist Tierärztin, ihr Studium hat sie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover absolviert. Vor und während ihres Studiums hat Katharina Zoe Schatz in verschiedenen Instituten der Forschung, Wissenschaft und Praxis umfassendes Wissen zu den verschiedensten Tierarten erworben. Katharina Zoe Schatz praktiziert als Tierärztin in einer großen Tierarztpraxis im Raum Hannover. Besonders das Haustier Hund gehört zu ihrer besonderen Leidenschaft. Sie hat ihr tiermedizinisches Wissen um das hundliche Verhalten erweitert. Bei Canis – Zentrum für Kynologie hat sie eine Ausbildung als Hundetrainerin absolviert und arbeitet neben dem Praxisalltag in ihrer eigenen Hundeschule und führt Seminare durch. Ihren Wissensschatz erweitert sie ständig durch diverse Fortbildungen. Natürlich begleiten zwei Hunde ihr Leben: „Winston“, ein American Bulldog Mix und „Tarik“, ein Deutscher Schäferhund.

Samstag, 25.09.2021 vormittags Vortrag 1:
Hibbelhunde … von Unruhegeistern und überdrehten Hunden

…oder: Wenn die Nerven blank liegen!

Es gibt sie: Hunde, die schnell aus der Fassung geraten, bei jeder sich bietenden Kleinigkeit aufregen und kaum noch ansprechbar sind. Menschen, die einen solchen Hund ihr eigen nennen, wissen wovon ich rede: Zerren an der Leine, zerstören, fiepen, Unruhe, in die Leine preschen, jaulen, hohe Bewegungsintensität… Und sie wissen, wie anstrengend alltägliche Situationen sein können. Nicht nur für den Halter, sondern auch für den Hund selbst. Da reicht manchmal ein Blatt im Wind, die Ansprache durch einen Menschen oder der Anblick eines Artgenossen.

Was sind mögliche Ursache eines solchen Verhaltens? Viele Faktoren können eine Rolle spielen:

→ Genetik, insbesondere bestimmte Rassen sind prädestiniert
→ nicht gelernt Frustration ausreichend zu ertragen
→ Überbeschäftigung
→ Unterforderung
→ Verhaltensstörungen
→ Erkrankungen, körperliche Ursachen
→ entwicklungsbedingte Phasen wie Pubertät
→ ungünstige Haltungsbedingungen
→ oder auch einfach erlernt und „hausgemacht“

Für solche Hunde gibt es keine schnellen Tricks, fällt ihnen doch das so schwer, was sie am meisten benötigen: RUHE!!!
Das Training ist meist langwierig, kleinschrittig, individuell und erfordert Geduld und Nervenstärke und eine ganz gehörige Portion Verständnis für den Hund! Wie heißt es doch so schön:
„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht“. So ist es! Was braucht es solche Hunde in die Ruhe zu bringen? Was befördert Unruheverhalten? Welche Möglichkeiten einer positiven Verhaltensbeeinflussung gibt es? Wie ist die tiermedizinische Sicht? Welche Grenzen kann es geben? U. v. m.

Samstag, 25.09.2021 nachmittags Vortrag 2:
Kastration bei Hunden

„Wann wird er/ sie denn kastriert?“ Scheint eine ganz selbstverständliche Frage zu sein. Viele Hundehalter sehen sich früher oder später häufig konfrontiert mit dem Thema Kastration des Hundes. Die Verwirrungen sind oft groß und viele Fragezeichen begleiten dieses Thema für den Hundehalter, egal ob Halter eines Rüden oder einer Hündin. Eines jedoch kann mit Gewissheit gesagt werden: Die Kastration eines Hundes sollte immer eine Einzelfallentscheidung sein! Jeder Hundehalter sollte vorab umfassende, sachliche und fachliche Informationen erhalten, die zu einer Entscheidungsfindung fundiert beitragen können. Auch für Halter eines bereits kastrierten Hundes ist der Vortrag ein Beitrag zur Wissenserweiterung.

Was ist eine Kastration? Was bedeutet eine Kastration für den Rüden, für die Hündin? Was passiert im Körper des Hundes durch eine Kastration? Welche Funktion haben Sexualhormone und welche Wechselwirkungen gibt es? Welche Vorteile, welche Nachteile können auftreten? Was ist der Unterschied zu einer Sterilisation? Welche Verhaltenskonsequenzen können aufwarten? Wann ist eine Kastration indiziert? Welche Folgen kann eine Kastration mit sich bringen? Was ist ein sogenannter „Kastrationschip“? Was ist eine Frühkastration? Oft hört man Aussagen wie eine Kastration sei ein vorbeugender Eingriff gegenüber Erkrankungsrisiken wie Gesäugetumore …, unterstütze und vereinfache die Erziehung eines Hundes, helfe dem Hund weniger Stress zu ertragen, sei wichtig um eine Fortpflanzung und Vermehrung zu verhindern, insbesondere im Tierschutz, … Märchen und Mythen bzw. wie viel Wahrheit steckt hinter gängigen Pauschalaussagen? Medizinisches Wissen und Verhaltensaspekte werden im Vortrag für jeden Hundehalter verständlich referiert sowie Fragen und Anliegen rund um die Kastration beleuchtet.

Sonntag, 26.09.2021 vormittags Vortrag 3:
Stress und Angst bei Hunden

Über Stress und Angst wird sehr häufig unter Hundehaltern gesprochen. Gerade bei diesem Thema wird es emotional bei Menschen. Doch was ist genau Stress? Was geschieht in einem gestressten Organismus? Wann ist Stress schädlich oder auch notwendig? Wie kann einem tatsächlich schnell gestresstem Hund geholfen werden? Wie kann ich als Halter mögliche Stressmomente einordnen? Was ist Angst, Ängstlichkeit, Furcht oder Unsicherheit? Ist das alles das Gleiche? Macht Angst auch Sinn? Was kann ein sinnvoller Umgang mit dem Thema Angst sein? Was sollte ein Hundehalter im Umgang mit einem ängstlichen Hund wissen? Wie kann einem „Angsthund“ geholfen werden? Wie erkenne ich Angst? Wie kann ein Hundehalter seinen Alltag erleichtern und gestalten beim Thema Stress und Angst?

Sonntag, 26.09.2021 nachmittags Vortrag 4:
Hunde aus dem Ausland

Viele Menschen besitzen einen Hund aus dem Auslandstierschutz oder entscheiden sich dazu, um einem in Not geratenen Hund zu helfen. Dieser Gedanke ist sehr nachvollziehbar! Ist Auslandshund gleich Auslandshund? Welche Rolle spielt das Herkunftsland? Welche Verhaltensweisen kann ein Hund aus dem Ausland mitbringen? Kann sich jeder „gerettete“ Hund auch an unsere Lebensverhältnisse und Alltagssituationen anpassen? Wo können die Grenzen der Anpassungsfähigkeit liegen? Hilft man jedem Hund, der über den Auslandstierschutz zu uns gelangt? Was ist wichtig, wenn man sich für einen solchen Hund entscheidet? Ist der Hund wirklich der „interpretierte“ Rassemischling wie im Impfpass angegeben? Welche sogenannten „Reisekrankheiten“ können auf die Halter zukommen und welche Einreisebestimmungen müssen beachtet werden? Was sollte passieren, dass der Hund mit „Migrationshintergrund“ in unserem hiesigen Leben zurecht kommt? Gibt es typische Themen bzw. Probleme, die die Hunde mitbringen? Was bedeutet es für einen Straßenhund nun in einem Haushalt zu leben?

Bei allen Vorträgen freuen wir uns auf Ihre Anliegen und Fragen!