…oder: Wenn die Nerven blank liegen!

Es gibt sie: Hunde, die schnell aus der Fassung geraten, bei jeder sich bietenden Kleinigkeit aufregen und kaum noch ansprechbar sind. Menschen, die einen solchen Hund ihr eigen nennen, wissen wovon ich rede: Zerren an der Leine, zerstören, fiepen, Unruhe, in die Leine preschen, jaulen, hohe Bewegungsintensität… Und sie wissen, wie anstrengend alltägliche Situationen sein können. Nicht nur für den Halter, sondern auch für den Hund selbst. Da reicht manchmal ein Blatt im Wind, die Ansprache durch einen Menschen oder der Anblick eines Artgenossen.

Was sind mögliche Ursache eines solchen Verhaltens? Viele Faktoren können eine Rolle spielen:

– Genetik, insbesondere bestimmte Rassen sind prädestiniert
– nicht gelernt Frustration ausreichend zu ertragen
– Überbeschäftigung (ja, auch das gibt es häufig)
– Unterforderung (was meist NICHT der Fall ist)
– Verhaltensstörungen
– Erkrankungen, körperliche Ursachen
– entwicklungsbedingte Phasen wie Pubertät
– ungünstige Haltungsbedingungen
– oder auch einfach erlernt und „hausgemacht“

Für solche Hunde gibt es keine schnellen Tricks, fällt ihnen doch das so schwer, was sie am meisten benötigen: RUHE!!!
Das Training ist meist langwierig, kleinschrittig, individuell und erfordert Geduld und Nervenstärke und eine ganz gehörige Portion Verständnis für den Hund! Wie heißt es doch so schön:
„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht“. So ist es!

Der Kurs startet im Frühjahr/ Frühsommer 2020. Termine folgen demnächst. Max. Teilnehmerzahl 3 – 4 Hunde!